Internationale Begegnungen – immer wieder klasse!

Nachdem vom 4. bis 11. Mai eine Delegation aus sieben Landjugendlichen unseren langjährigen Austauschpartner und Freund Wladimir in Pensa/ Russland besuchte, beginnen in diesen Wochen die Vorbereitungen zum Empfang der russischen Gruppe in Deutschland. Sie werden heuer im Raum Coburg/ Oberfranken zu Gast sein und der Kreisverband Coburg freut sich schon jetzt auf diese interkulturelle Begegnung Ende Oktober. Aber wie verlief den eigentlich die Reise nach Pensa? Simon Weisheit, einer der Teilnehmenden, schreibt:

„Nachdem unsere Gruppe auf dem Moskauer Flughafen gelandet war, ging es mit dem Nachtzug in Richtung Pensa. Dort angekommen hatte Wladimir für den 1. Tag eine Stadtrundfahrt organisiert, bei der ein Kristallglasmuseum und ein Technologiezentrum besucht wurden. Sofort wurde klar: Russland ist stolz auf seine Geschichte, gleichzeitig geht der Blick in die Zukunft. Große Augen machten die Landwirte der Reisegruppe, als ein Milchviehbetrieb mit mehreren tausend Kühen besichtigt wurde. Solche Dimensionen sind in Bayern kaum vorstellbar. Abends ging es zünftig mit Hemd und Lederhose in die Philharmonie, wo ein Konzert mit vielen russischen Tänzen und Volksliedern aufgeführt wurde.

Vor dem Moskauer Flughafen: 7 Landjugendliche mit Wladimir (3. v. l.), unserem langjährigen Austauschpartner in Russland.

Disziplin und Ehrgeiz

Am Tag darauf wurde im Bildungsministerium über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der jeweiligen Bildungssysteme gesprochen, anschließend besuchten wir das Arbeitsamt und kurz darauf den Kindergarten der Stadt. Hier beeindruckte die straffe Organisation, die Ordnung und die Größe der 400 Kinder fassenden Einrichtung. Am Abend gab es anlässlich des 70. Jahrestages zum Kriegsende 1945 ein Theaterstück über ein russisches Liebespaar im Zweiten Weltkrieg, das mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.

Pensa ist auch eine Stadt des Sports, die viele Olympiasieger hervorgebracht hat. Dass dies kein Zufall ist, wurde deutlich, als die Bayern vom Stellvertreter des Sportministers zu den verschiedenen Sportzentren geführt wurden. Wassersport, Leichtathletik, Turnen, Schwerathletik, Eishockey - für jede dieser Sportarten gibt es ein hochmodern ausgestattetes Zentrum, wo der Nachwuchs gefördert wird. Sport hat in Russland einen enorm hohen Stellenwert.

Stolz und Trauer

Mit dem Nachtzug ging es abends nach Moskau, wo wir am nächsten Tag die große Militärparade sehen konnten. Jeder Panzer, jedes Flugzeug und jeder Helikopter wurde von den Zuschauern frenetisch gefeiert, man konnte den Patriotismus mit Händen greifen. Anschließend trafen wir auf einen gigantischen Trauermarsch, bei dem mehrere hunderttausend Menschen Bildern von Angehörigen hochhielten, die sie im Zweiten Weltkrieg verloren hatten. Russland hatte im Krieg etwa 27 Millionen Opfer zu beklagen. Der Abendausklang war eher ruhig, was auch an den Eindrücken lag, die an diesem Tag gesammelt wurden.

Am letzten Tag wurde Moskau mit dem Bus erkundet. Bemerkenswert war vor allem die Kathedrale, die zum Gedenken an den Sieg über Napoleon errichtet wurde. Nach der Revolution 1917 wurde sie abgerissen um ein 415 Meter hohes Regierungsgebäude mit einer 70 Meter hohen goldenen Leninstatue auf dem Dach zu errichten, in deren Kopf eine Bibliothek sein sollte. Jedoch bemerkte man nach 16 Stockwerken, dass der Boden diese Lasten nicht trägt. Außerdem konnte wegen des Krieges ab 1939 nicht weitergebaut werden, weshalb man den Rohbau bis 1958 stehen ließ, um dann auf dem Platz das größte Schwimmbad Europas zu errichten. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion riss man dieses Schwimmbad wieder ab um die Kathedrale auf Basis der alten Pläne wiederaufzubauen.

Gemeinsam wurde am Nachmittag eine Ausstellung über den Zweiten Weltkrieg besucht, die mit eindrucksvollen Bildern einen Teil der Vergangenheit erlebbar machte. Der letzte Abend gestaltete sich aufgrund des Sieges der Russischen Eishockeymannschaft über die Slowakei sehr feierlich, zumal Wladimir selbst sehr erfolgreich auf Kufen aktiv war und leidenschaftlicher Fan ist.

Nach einer Woche, die wie im Flug vorbeiging, war es dann an der Zeit, Abschied zu nehmen.

Was nehmen wir mit nach Hause?

Wir waren überwältigt von der Gastfreundschaft, mit der wir von allen Beteiligten empfangen wurden. Uns wurde klar, dass es gerade jetzt, in dieser diplomatischen Eiszeit, wichtig ist, dieses riesige Land zu besuchen und sich mit den Menschen dort auszutauschen. Die Diskussionen waren lang und leidenschaftlich, gleichzeitig immer fair und freundschaftlich. Wir danken Wladimir, seiner Tochter und allen anderen Beteiligten dafür, dass sie uns diesen unvergesslichen Einblick ermöglicht haben. Nun freuen wir uns darauf, unsere Freunde im Herbst in Deutschland willkommen zu heißen.“

Text: Marika Levien/ Simon Weisheit

Alexandra geht. Marika kommt.

Drei Jahre sind seit der Geburt meines Sohnes vergangen. Es ist Zeit für ein Geschwisterchen! Drum verabschiede ich mich hiermit bis zum Spätsommer 2016 in die Elternzeit. Ich danke euch herzlich für all die tollen Aktionen, die ich mit Eurer Hilfe organisieren und zum Leben verhelfen konnte.
Bleibt auch das kommende Jahr so quirlig und interessiert!

  Ade, Servus, Bye, Ciao, pa pa, Salut, Doswidanja!
  Eure Alexandra

 

 

Mein Name ist Marika Levien und ich bin 29 Jahre alt. Ab Mitte Mai  vertrete ich als Bundesjugendreferentin Alexandra während ihrer Elternzeit.

  Per Mail bin ich erreichbar unter: marika.levien[ät]lj-bayern.de.

 Ein paar kurze Worte zu mir: ursprünglich komme ich aus dem Spreewald in Brandenburg, habe jedoch zuletzt in Würzburg gelebt und dort Volkskunde, Geographie und Pädagogik studiert. Jetzt ziehe in mit Mann und Kleinkind nach Bayreuth und freue mich darauf, eine neue Umgebung zu entdecken. Vielfältige ehrenamtliche Jugendarbeit in Unterfranken und das Interesse an jugendpolitischem Engagement, Lebenswirklichkeiten im ländlichen Raum und an Grünen Berufen führten mich zur Landjugend.

 Ich freue mich darauf, die Arbeit des Verbands und seine Mitglieder in ihrem Engagement tatkräftig unterstützen zu dürfen und hoffentlich viele von euch bei einer der nächsten Veranstaltungen persönlich kennen zu lernen.

Bis bald und landjugendliche Grüße
Marika

 

Landeslandjugendtag in den Lehranstalten in Bayreuth

Der 60. Landeslandjugendtag 2015 findet in Bayreuth statt. Im Anschluss an die jüngste Sitzung des Bezirkstages von Oberfranken unterzeichneten die Vertreter der Landjugend und Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler den Kooperationsvertrag. Damit steht fest: Die Bayerische Landjugend feiert vom 26. bis 28. Juni in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Oberfranken.

Trotz Arbeitsverteilung enorme Beteiligung! Oberfränkisches Frühjahrsgruppenleitertreffen so gut besucht wie selten.

Mit etwas Bangen hatte die oberfränkische Vorstandschaft dem diesjährigen Gruppenleitertreffen entgegengesehen. Als Haupttagesordnungspunkt stand nämlich die Verteilung der Arbeitsposten zum Landeslandjugendtag auf dem Programm. Bereits bei der Vorstellungsrunde wurde deutlich, diese Sorge ist unbegründet.



Über 85 Personen aus 33 Untergliederungen, darunter auch Jungzüchter und Ringvertreterinnen und Vertreter waren der Einladung gefolgt. Selbst die nördlichste Landjugendgruppe Steinbach Haide von der thüringischen Grenze hat sich nach vielen Jahren wieder einmal an dem Treffen beteiligt. Ebenso erfreut war man über den Besuch der Landjugend Truppach, die auf Bezirksebene nur den wenigsten bekannt ist.

Produktiv, kreativ, diszipliniert! Bezirksvorstandschaft legt Fahrplan zur Landjugendarbeit 2015 fest

Produktiv, kreativ, diszipliniert!,
so fassen die Bezirksvorstandsmitglieder
des Landjugend Bezirksverbandes Oberfranken
ihre Vorstandswochenende zusammen und
bringen damit ihren Landjugendeinsatz auf den Punkt.
Umfangreich und sehr vielfältig gestaltete sich die Tagesordnung für das Wochenende. Sie reichte von der Planung der „jugend.macht.land.“- Wettaktion auf Bezirksebene über die Auseinandersetzung mit dem lieben Geld bis hin zur Kleingruppenarbeit zur Organisation des Landeslandjugendtages im Juni in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth. Doch auch die Stärkung des Teams durfte nicht fehlen.

Russland ruft!

Jugendbegegnung vom 4.-11.5.2015 in Pensa

Dieses Jahr mit längerem Moskauaufenthalt!
Es verspricht wieder eine spannende Reise zu werden. Jeder, der bereits dort war, erzählt begeistert von der Gastfreundschaft, den liebenswerten Menschen und kuriosen Begegnungen. Nicht nur die Zugfahrt bis nach Pensa ist eine Erzählung wert.

"Die erlebte Gastfreundschaft hat uns sehr beeindruckt und lässt ein anderes Bild von Russland entstehen."

Fahrt mit! Hier die Ausschreibung:

                    mit Anmeldung!  

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